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Tennisabteilung - Wie es begann

Am 4. Mai 1972 fand die Gründungsversammlung im Clubhaus des Sportvereins Blankenloch statt. SVB-Vorsitzender Günter Fretz und Gerhard Nagel als Initiator konnten zahlreiche Tennisfreunde willkommen heißen.

Erster kommissarischer Abteilungsleiter wurde Dr. Werner Fischer.

Die Skepsis bei vielen eingefleischten Fuß- und Handballern, was das denn werden sollte, war groß. Kostete die Anlage von Tennisplätzen doch viel Geld, zumal auch die Anlegung des 3. Spielfelds auf diesem Gelände noch im Gespräch war.

In der Verwaltungssitzung vom 9. Juni 1972 wurden die Angebote für den Bau von Tennisplätzen vorgelegt. Die Finanzierung erfolgte über Beiträge, inklusive Bausteine der Abteilungsmitglieder.

Am 8. September 1972 konnte die Fertigstellung von zwei Tennisplätzen mitgeteilt werden, auch eine Ballmaschine wurde angeschafft.

Mit Ablauf des 4. Juni 1972 wurde die Einschreibliste für die Gründungsmitglieder der Tennisabteilung geschlossen. Von der Gründungsversammlung am 4. Mai 1972 bis zu diesem Datum war die Möglichkeit geboten, als Gründungsmitglied der Tennisabteilung beizutreten.

 

Folgende Gründungsmitglieder sind heute noch dabei:

Bachmayer Götz, Enzianweg 8

Bachmayer Brigitte, Enzianweg 8

Klapp Heinrich, Kiefernweg 4

Klapp Marion, Kiefernweg 4

Nagel Gerhard, Eggensteiner Str. 8

Schindler Renate, Rohrackerweg 7

Ebert Siegfried, Blauenstr. 8

Heeger Anita, Enzianweg 3

Heeger Doris, verh. Maier, Am Wald 1

Haitz Margitta, Wiesenstr. 2

Jell Hermann, Westenstr. 9

Jell Ursula, Westenstr. 9

 

 

Daten und Fakten...

Hallenbau

 

Nach gewissenhafter, langer Vorbereitung wurde das Projekt „Tennishalle“ im Jahre 1979 in die Tat umgesetzt. Durch den heißen Draht von Ursula Jell zum Rathaus und Landratsamt wurde in einer Rekordzeit von nur ca. vier Wochen die Baugenehmigung erteilt. Durch ein günstiges Angebot der Raiffeisenbank Stutensee – einen besonderen Dank unserem langjährigen Kassier Kurt Heuser – stand der Finanzierung dieses, für eine Abteilung großen Projektes nichts mehr im Wege. Ein Hindernis galt es noch zu überwinden, die Bürgschaftsübernahme des Darlehens. Durch geschicktes Verhandeln von Abteilungsleiter Volker Krümmer wurde ein Superpreis vereinbart. Darüber hinaus übernahm die Fa. Greschbach die Hälfte der Bürgschaft.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder, die damals bereit waren, persönlich für die andere Hälfte zu bürgen. Ohne sie wäre der Hallenbau wohl nicht möglich gewesen! Nach einer Bauzeit von vier Monaten wurde die Tennishalle – als Schmuckstück unserer Anlage – fertiggestellt. Dass wir damals die richtige Entscheidung getrofefn haben, beweist die heute noch immer sehr hohe Auslastungsquote von ca. 80%.

Für Ihre unermüdliche Arbeit sei an dieser Stelle Brigitte und Rudi Stober gedankt.

hallenbau hallenbild

Durch einen Großbrand wurde unsere Tennishalle ein Raub der Flammen. Manches langjährige Tennismitglied hatte bei diesem Anblick Tränen in den Augen. Gottseidank hatten die Verantwortlichen alles bestens versichert, so entstand wenigstens beim Neubau kein zusätzlicher geldlicher Schaden.

BNN_vom_7.September1990

Die Badischen Neuesten Nachrichten berichteten am 7. September 1990 über die Brandkatastrophe.

 

Viele Mitglieder waren spontan bei den Abbrucharbeiten tatkräftig dabei, um dem Verein Geld zu ersparen. Ein knappes Jahr später – unsere Tennishalle strahlte in neuem Glanze mit großzügigem Clubraum, einer großen Freiterrasse und einigen Verbesserungen.

Dass dies nur durch einen neuen Kredit finanziert werden konnte, versteht sich von selbst.

Ein für die Abteilungsleitung arbeitsreiches stressiges Jahr war vorüber. Dank den Damen und Herren, die mit großem Engagement und Erfolg diese schwere Aufgabe meisterten.

 

 

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